Fundgebiete


Wie bereits auf der Startseite zu lesen ist, werde ich hier keine detaillierten Ortsangaben machen. Ein Großteil der Arbeit beim Goldwaschen (zumindest am Anfang) besteht aus der Suche nach geeigneten Stellen. Da diese Stellen nicht so schnell nachwachsen, wäre der Verweis auf eine abgegrabene Stelle auch sinnfrei.



Rheingold-Medaille der "Deutsche Rohstoff AG". Das Gold stammt aus einem Kieswerk am Rhein.


Gold kann in Mitteleuropa in fast allen großen Flüssen gefunden werden. Grund dafür ist, daß sich diese Flüsse aus unzähligen kleinen Bächen zusammensetzen. Da einige, wenige dieser Bäche auch Gold führend sind, kann das Gold auch als kleinste Flitter oder Staub in sehr großen Flüssen gefunden werden.

Der bekannteste goldführende Fluss in Mitteleuropa ist wohl der Rhein.  Aber auch Donau, Elbe, Rhone, Po und viele andere größere Flüsse führen Gold. Dabei werden die Flitter im Allgemeinen größer, je weiter man sich flussaufwärts begibt.

Auch das Gebiet um die Rheinquelle in Graubünden (Surselva), Schweiz und das Napfgebiet im Schweizer Mittelland sind gute Gebiete zum Goldwaschen. In vielen Gebieten in der Schweiz wird inzwischen eine Genehmigung (teilweise extrem teuer) verlangt.

In Österreich wurde bereits im Mittelalter in den Salzburgen Alpen Gold abgebaut. Auch heute kann noch Gold in diesem Gebiet gefunden werden.

In Deutschland kann in einigen Mittelgebirgen auch Gold gefunden werden. Dazu gehören u. A. der Bayrische Wald, Schwarzwald, Harz, Erzgebirge, thüringisches Schiefergebirge und Hunsrück.

Auch das gesamte Alpenvorland (D, CH, A, I) ist zumindest in Teilen goldhaltig. Das Gold wurde mit Gletschern in den letzten Eiszeiten dorthin verfrachtet. Flüsse, welche heute diese Gebiete durchschneiden, können durchaus lohnenswert sein.

Gold kommt in weit mehr Bächen und Flüssen in Europa vor als die Allgemeinheit vermutet. Deshalb lohnt es sich immer, einen Bach zu untersuchen, wenn sich eine Gelegenheit ergibt!